Wer unterrichtet bei "ton-art" im Fach Keyboard?

Keyboard und Synthesizer

Strom, Strom, Strom - ohne den geht nix..... - Oder braucht man doch mehr?

Mit Sicherheit! Aber kein Aldi oder Lidl-Keyboard!

 

Allgemeines

Ein Keyboard oder Synthesizer läuft nicht ohne Strom - aber auch nicht ohne Musiker!

Das Keyboard hat sich inzwischen als eigenständiges Instrument in der Fachwelt etabliert, ist aber noch lange nicht von allen Tastenspielern anerkannt. Noch vor gar nicht langer Zeit wurde es vor allem von Klavierspielern belächelt, diese Meinung weicht aber so langsam auf. Ohne Keyboards wird heute keine aktuelle Pop, Rock oder Jazzmusik mehr produziert, kaum eine Band könnte live mehr ohne auskommen. Keyboards sind aus der Unterhaltungsmusik und z.B. der Filmmusik nicht mehr wegzudenken. Es gibt grundsätzlich drei Arten: Keyboards, Synthesizer und Workstations.

Keyboardschüler müssen neben der Musikalität auch eine gehörige Portion Technikinteresse mitbringen, um die Vorteile des Instruments beherrschen zu können. Andererseits kann man auch ohne ganz großen Aufwand hörbare Unterhaltungsmusik produzieren. Computerkenntnisse sind wünschenswert, es geht aber auch ohne.

 

Kaufen oder mieten?

Kaufen ! Die Preise sind gerade im Keyboardbereich in den letzten Jahren extrem gefallen, da lohnt sich ein Mietkauf kaum mehr. Allerdings sollte man bei Gebrauchtkauf aufpassen: Keyboards, die älter als drei Jahre alt sind - besser Finger davon lassen (Ausnahme: Profikeyboards, die klingen auch noch nach einigen Jahren akzeptabel). Einsteigerkeyboards gibt es ab 200 €, größere Ausstattung und besserer Klang ab 400 €, Profikeyboards ab 1000 €. Wiederverkaufswert ist gering, da die technische Entwicklung schnell voranschreitet. Synthesizer und Workstations bekommt man ab ca. 1000 €, sind aber für Anfänger nicht zu empfehlen.

Prinzipiell gilt: Kein Kauf ohne Empfehlung des Lehrers/Lehrerin. Besser vor dem Kauf nochmal nachfragen - und unbedingt beraten lassen. Bitte nicht einfach das nächste Lidl oder Aldi-Keyboard kaufen, nur weils billig ist ! Ein Instrument soll/muß auch Spaß machen und gut klingen. Wir empfehlen Yamaha-Keyboards, aber auch andere Firmen wie Technics, Roland oder Korg sind gut. Jedes Keyboard hat seine Vor- und Nachteile, wie bei jedem technischen Gerät.

 

Wo kann ich ein Keyboard testen oder kaufen?

In Göttingen gibt es mehrere Fachgeschäfte ( hier eine Auswahl ):

Merz Klaviere, Prinzenstraße, Göttingen, Tel. 0551-44022

Musik Kontor, Rote Straße, Göttingen, Tel. 0551-55051

Sound and Vision, Göttingen-Grone, Nähe McDonalds, Tel. 0551-53001

Weitere finden Sie unter Links.

 

Wann ist es sinnvoll anzufangen?

Anfangen kann man relativ früh, mit ca. 7 Jahren - ähnlich dem Klavier. Sinnvoll ist es durchaus, Klavierspielen zu lernen und das Keyboard in den Unterricht einzubeziehen. so lernt man beide Instrumente. Wenn man später anfängt, macht man schneller Fortschritte, weil die Technik je nach Instrument sehr komplex sein kann und man diese schneller verstehen kann.

 

Wo kann ich das Keyboard einsetzen?

Überall, wo man Strom hat ;-) - zu Hause ( unterm Weihnachtsbaum), in der Tanzmusik, in Pop und Rockbands, im Büro zur Abwechslung, zum Arrangieren und Komponieren von eigenen Liedern, in Tonstudios, bei Liveauftritten..... die Einsetzbarkeit ist praktisch unbegrenzt, außer im klassischen Bereich, aber auch da leisten sie inzwischen gute Dienste bei Proben, wenn kein ganzes Orchester zur Verfügung steht, aber man als Solokünstler seine Stimme proben möchte. (Dies erreicht man z.B. durch Einsatz von Mididateien, das sind im Prinzip Noten für ein Keyboard: Diese Noteninformationen werden vom Keyboard in Orchesterstimmen umgesetzt) Synthesizer haben eine wesentlich bessere Tonerzeugung und werden bei allen Studioproduktionen und bei Liveauftritten eingesetzt. Diese haben allerdings keine Lautsprecher und sind auf Verstärker angewiesen.

Mit Workstations kann man inzwischen komplette CD-Produktionen erstellen - und das sogar im Urlaub... In dem Instrument hat man neben professionell klingenden Klavieren alle Instrumente zur Verfügung, die man für Kompositionen benötigt und kann diese sogar CD-Klangtechnisch abmischen und sofort brennen.

Alle Vor- und Nachteile der einzelnen Instrumente hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. wir beraten sie gerne bei oder vor Unterrichtsbeginn.

 

Der Unterricht

Wie oben schon erwähnt: sehr sinnvoll ist der Unterricht auf einer Tastatur die einem Klavier sehr ähnlich ist. Die Keyboardtastatur ist aus Plastik, also eigentlich ungeeignet für Unterricht. Wir unterrichten Keyboard auf dem Klavier - dies ist möglich durch Einsatz von Silentklavieren, d.h. man kann die Akustik vom Klavier ausstellen und steuert die Keyboardfunktionen über die sogenannte Midischnittstelle. Das hat den Vorteil, daß ein Schüler 88 Tasten hat und den Anschlag von einer echten Klaviertastatur gleich mitlernt, also auch die Kraft in den Fingern aufbaut, die man für Klavierspielen benötigt. Außerdem vermeiden wir den Unterricht mit der Single-Finger-Automatik, damit Schüler von Anfang an die richtigen Akkorde erlernen. Als Literatur verwenden wir ebenfalls eher Klavierliteratur und Lehrbücher, damit Schüler auch später noch die Möglichkeit haben, auf Klavier umzusteigen, was andersherum immer ein größeres Problem darstellt, weil die linke Hand bei Keyboardspielen unterfordert wird und nicht im gleichem Maße wie die rechte ausgebildet wird. Mehr dazu erfahren Sie im persönlichen Gespräch, weil auch dies ein weites Feld ist, was nicht in kurzen Worten dargestellt werden kann. Keyboardunterricht wird stark bereichert durch Einsatz von Computern und Bandsimulationen, damit der Schüler auch gut für eventuelle Bands gewappnet ist.